KirchengemeindeSegeberg

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Gottesdienst trotz Großbaustelle

Gewölbe alt und frisch renoviert und erleuchtet verkleinert - Kopie.jpg

Dank zahlreicher Spenden und öffentlicher Gelder kann in diesem Jahr die Restaurierung der 860 Jahre alten Marienkirche fortgesetzt werden.
Diesmal werden das Mittelschiff und die Seitenschiffe saniert und stabilisiert.
Ab dem 11.1. wird in der Backstein-Basilika eine Großbaustelle eingerichtet mit einem Gerüst, das über mehrere Etagen bis in die Gewölbe hinaufreicht.
Für voraussichtlich einen Monat muss die Kirche dafür komplett geschlossen werden.
Die Gottesdienste der Marienkirche finden in dieser Zeit im Gemeindehaus am Kirchplatz statt. Dort wird ein Altar aufgebaut und es gibt Platz für bis zu 50 Personen, coronatauglich und auf Abstand.
Das bewährte Hygienekonzept der Kirchengemeinde gilt natürlich auch im Gemeindehaus. Dazu gehören die Anwesendenlisten, Maskenpflicht und Handhygiene.
Wenn die Staubwand, die die Baustelle innerhalb der Kirche abtrennt, fertiggestellt ist, kann der östliche Teil der Marienkirche genutzt werden. Dieser Teil der Kirche, der Altarraum, die Vierung und die Querhäuser wurden bereits vor 2 Jahren restauriert.
Dort können ab Mitte Februar wieder Veranstaltungen stattfinden.
In dem 250 qm großen Raum finden bis zu 60 Personen nach den Hygienevorschriften Platz.
Einziger Wermutstropfen: Die Heizung funktioniert während der Bauphase nicht. Der Kirchraum ist dann über den Südeingang von der Kirchwiese aus zu betreten und lädt wie gewohnt jeden Tag zwischen 9 und 16 Uhr zum Verweilen, zu einem stillen Gebet und zum Entzünden einer Kerze ein.
Die Restaurierung des Mittelschiffs soll Ende November diesen Jahres abgeschlossen sein.
Rebecca Lenz


angedacht

Foto von Ho Visto Ina Volare via Flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

Weihnachten ist vorbei: Wir sind den Hirten zur Krippe gefolgt, haben den Stern über dem Stall leuchten gesehen, und gefeiert, dass Gott mitten unter uns ist.
Nun geht der Weihnachtsfestkreis zu Ende.
In Italien gibt es eine Geschichte, die zum Epiphaniasfest erzählt wird: Die Geschichte der Befana, einer alten, sehr liebenswürdigen Hexe.
Die drei Weisen kamen auf dem Weg nach Bethlehem am Haus der Hexe Befana vorbei. Sie klopften und fragten, ob die Hexe nicht mitkommen wolle, dem Stern folgen zur Krippe, um den neuen König zu ehren.
Sicher, die Befana wollte auch mit!
Aber jetzt sofort? Sie war gar nicht vorbereitet: sie putzte gerade ihr Haus, hatte die hässlichsten und ältesten Sachen an und ein Geschenk hatte sie auch nicht. Sie war einfach noch nicht fertig. Also putzt sie noch ihr Haus fertig, zieht sich etwas Hübsches an, ein gutes Kopftuch und ordentliche Schuhe und besorgt ein Geschenk. Ja, sie trödelt auch ein wenig.
Als sie endlich fertig ist zum Aufbruch, den Besen abflugbereit in der Hand, da sind die Sterndeuter schon weitergezogen. Und der Stern ist erloschen.
Oh je. Was nun?
Die Befana wollte den Heiland doch auch begrüßen, ihm etwas schenken. Sie schwingt sich auf ihren Besen und fliegt los.
Die Sterndeuter hat sie nicht mehr eingeholt und die Krippe hat sie nie gefunden. Seitdem fliegt sie jedes Jahr am 6. Januar in alle Häuser und beschenkt dort die Kinder. In der Hoffnung, dass das Jesuskind unter ihnen ist.

Mir gefällt diese Geschichte. Der ganze Kosmos bricht auf, um den neuen König zu begrüßen: Und die Befana? Die vertrödelt die Ankunft des Heilands. Sie ist einfach noch nicht fertig, als Gott in die Welt kommt.
Wie schnell kann das passieren? Die Sterndeuter sind weg, der Stern leuchtet nicht mehr, die Befana findet die Krippe nicht mehr.
Aber: Sie geht nicht zurück in ihr Haus. Sie schwingt sich auf ihren Besen und fliegt los. Obwohl sie keine Ahnung hat, in welche Richtung sie muss oder wie lange sie unterwegs ist. Sie macht sich auf den Weg, sie will Gott begegnen. Und unterwegs: beschenkt sie Andere.
Der Weihnachtsfestkreis geht zu Ende, der Alltag hat uns wieder: Wir sind wieder beschäftigt oder wir trödeln, wir haben einen Plan oder sind ziellos, wir sind gut vorbereitet oder noch nicht fertig. Aber: Weihnachten ist nie vorbei: Gott ist in der Welt, er wartet schon auf uns.

Donata Cremonese

Bildnachweis: La befana vien di notte, Foto von ho visto nina volare via Flickr (CC BY-NC-SA 2.0)






Weil „dat nödig deit“: Hilfe von der Kirche - auch ohne Konzert

Traditionell wird die Aktion des Weihnachtshilfswerks in Bad Segeberg durch ein Konzert in der vollbesetzten Marienkirche eröffnet, bei dem zahlreiche Chöre aus der Kirchengemeinde,
der Stadt und dem Umland stimmungsvolle, adventliche und weihnachtliche Melodien für den guten Zweck erklingen lassen.
Im Coronajahr 2020 ist alles anders und das Konzert musste ausfallen, wie so vieles anderes.

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So 17. Januar
Gottesdienst im Gemeindehaus an der Marienkirche:
Die Entdeckung des Himmels

Foto Lenz

Aufgrund der Baumaßnahmen in der Marienkirche finden dort bis Anfang Februar keine Gottesdienste statt.

Gemeindehaus an der Marienkirche, Kirchplatz 4, 23795 Bad Segeberg

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So 17. Januar 10 Uhr
Gottesdienst im Gemeindezentrum Glindenberg

Den Gottesdienst gestalten Pastor Martin Schulenburg und Team.

Marienkirche

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So 17. Januar 11 Uhr
Gottesdienst im Gemeindezentrum Glindenberg

Den Gottesdienst gestalten Pastor Martin Schulenburg und Team.

Marienkirche

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So 24. Januar
Gottesdienst im Gemeindehaus an der Marienkirche
"Ich gehe mit dir!“

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Grenzen schützen!
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Zwei Frauen, Ruth und Naomi überwinden die kulturellen Grenzen, die zwischen ihnen bestehen. Ihr Mut, ihr Vertrauen und ihre Liebe führen sie auf gute Wege.

Gemeindehaus an der Marienkirche, Kirchplatz 4, 23795 Bad Segeberg

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