
 Die Perspektive der Orgel in unserer Kirchengemeinde
Die Orgel in der Marienkirche bereitet Sorgen.
Der Kirchenvorstand hat sich in den vergangenen Monaten intensiv durch einen Orgelsachverständigen der nordelbischen Kirche und andere Fachleute (Orgelbaumeister und einen Professor für Kirchenmusik und Orgelspiel) über den Zustand der Orgel beraten lassen. Diese Fachleute sind einhellig der Auffassung, dass die bestehende Orgel wegen erheblicher technischer Mängel und klanglicher Unzulänglichkeiten nicht erhaltenswert ist.
Aus diesem Grund hat der Kirchenvorstand beschlossen, dass langfristig eine neue Orgel in der Marienkirche gebaut werden soll.
Leider verfügt unsere Kirchengemeinde nicht über genügend Mittel, um kurzfristig für Ersatz zu sorgen. Vorrangig ist die Sanierung der Kirche selbst, die bereits gut 1,7 Millionen Euro erfordern wird. Die Kirchengemeinde kann diese Summe nicht allein durch die Auflösung von Rücklagen bereitstellen. Auch die Kirchensteuereinnahmen werden nicht ausreichen, den laufenden Betrieb in den drei Gemeindezentren mit all ihren Aktivitäten zu gewährleisten und gleichzeitig die Sanierung der Marienkirche zu finanzieren, weshalb die Kirchengemeinde für die Sanierung der Kirche dringend auf Spenden angewiesen ist.
In Hinblick auf die Orgel heißt dies: Um die Sanierung der Kirche nicht zu gefährden, sollen konkrete Schritte zu dem beabsichtigten Orgelneubau erst erfolgen, wenn die Finanzierung der Baumaßnahmen an der Kirche weitestgehend gedeckt ist.
Bis es soweit ist, soll die bestehende Orgel spiel- und einsatzfähig gehalten werden.
Der Kirchenvorstand hat sich allerdings entschlossen, keine größeren Reparaturen an dem Instrument mehr durchzuführen, und dankt an dieser Stelle Herrn Winfried Schulz, der seit Jahren Reparaturen an den elektrischen Teilen der Orgel durchführt und sich bereit erklärt hat, dies auch weiterhin zu tun.
Pastor Martin Pommerening, Vorsitzender des Kirchenvorstands
Foto: Kirchenmusik Segeberg
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