Nachrichten

Marienkirche wegen Renovierungsarbeiten geschlossen vom Montag, 13. Februar bis Freitag, 2. März
Eingestellt am: 07.02.2012

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Gottesdienste

Sonnabend, 25. Februar 2012, 10 Uhr: Kinderkirche am Kirchplatz

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26.02.12 10:00 Uhr: Gottesdienst in der Wassermühle in Klein Rönnau

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Veranstaltungen

29.02.12 19:00 Uhr: Passionsandacht in der Johanneskapelle

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Kirchenmusik

25.02.12 19:00 Uhr: MARIA - Jazzoratorium

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Nordelbien Webring

Mitglieder im Webring

Renovierung Marienkirche


Stand der Baumaßnahmen - März 2011

Der 1. Bauabschnitt wurde wie geplant im November 2010 fertiggestellt. Er umfasste im Wesentlichen drei Bereiche:

1. Kirchturm mit Sanierung von Mauerwerk, Rissen, Mauerankern, Ziffernblatt, Fenster, Schallluken, Tieferlegung Boden
2. Heizungsanlage mit Zentrale, Abbruch von alten Fundamenten (nicht vorhersehbar), Lufttechnischen Anlagen einschl. Schächte und Unterstationen, Fußbodenheizung
3. sonstige Arbeiten im Innern im Heizungszusammenhang mit Sandsteinboden über Fuflbodenheizung, Ausbildung eines Mittelganges unter Verwendung der vorhanden Bänke, Elektroinstallation im Bereich des Fuflbodens.

Die Kosten betrugen EUR 643.214,00, Mehrkosten ergaben sich vor allem aus dem Abbruch von alten Fundamenten, sie können voraussichtlich teilweise durch Einsparungen im 2. Bauabschnitt verringert werden. Mit einem großen Gottesdienst am 14.November kehrte die Gemeinde wieder in ihre Kirche zurück.

Der 2. Bauabschnitt begann Mitte Februar und wird voraussichtlich bis Juni dieses Jahres dauern. Er umfasst im Wesentlichen die Sanierung von Dachstuhl und Mauerwerk des Kirchenschiffes.

Der 3. Bauabschnitt ist für den Innenraum der Kirche geplant, seine Sanierung soll die Arbeiten vollenden. Der Beginn ist abhängig von der Finanzierung.

Nach der großartigen Spendenbereitschaft für die ersten beiden Bauabschnitte sind also noch weitere Spenden willkommen, um das Werk zu vollenden.

Martin Pommerening

Das Kuratorium der Marienkirche

Man spürt ihnen ab: Mit Lust und Liebe sind sie bei der Sache!

Otto Marquardt, Gisela Knütter und Norbert Meineke engagieren sich im "Kuratorium zur Renovierung der Marienkirche". In dem "Kuratorium" (lat. cura - Fürsorge, Pflege) haben sich 22 Menschen zusammengetan.

Ihr Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass auch unsere Enkel und Urenkel an unserer 850 Jahre alten Marienkirche Freude haben. Man spürt ihnen den Stolz ab, hier mitwirken zu dürfen.

Otto Marquardt hat sich bereit erklärt, dass all die unterschiedlichen Vorhaben und Ideen bei ihm zusammenlaufen (Tel. 04551/ 3645). So verwandelt sich sein beruflicher Ruhestand in einen „Unruhestand“. Er sieht seine Aufgabe darin, zu „informieren, Anregungen zu sammeln, Kontakte zu nutzen und herzustellen, damit wir diese große und schöne Aufgabe bewältigen“.

Gisela Knütter möchte Künstler dafür gewinnen, sich hier bei etwas ganz Großem zu engagieren. Als sie von der notwendigen Renovierung hörte, war ihr gleich klar: „Hier bring ich mich ein! Es ist toll, mitzubauen an einem Gebäude, das wir von den Generationen vor uns ererbt haben. Wir dürfen unseren Baustein einfügen.“ Wie zum Beispiel der Glashandwerker Loers, der die Fenster renoviert, verspricht: „Die halten jetzt hundert Jahre! Wenn sie nicht einer kaputt macht!“

Norbert Meineke bekennt: „Das ist ‚meine' Kirche. Hier wurde ich konfirmiert und getraut. Hier habe ich von Menschen Abschied genommen. Ich bin dabei!“

So wie er setzen sich auch die anderen Kuratoriumsmitglieder ein und werben darum, die Kirchenrenovierung zu unterstützen: Unter den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und der Dörfer, in Vereinen und Clubs, in Politik und Wirtschaft. Der Kirchenvorstand ist überwältigt von so viel begeistertem Engagement!

Er dankt allen, die mitwirken: Jan Anton, Lars Arndt, Dr. Hellmuth von Brehm, Hubert Else, Dr. Kirsten Geißler, Rolf Hamann, Hans-Joachim Hampel, Ulrike Hillmann, Dr. Klaus Kasch, Gisela Knütter, Dr. Klaus Kossen, Gerhard Kraft, Christian Kramer, Otto Marquardt, Norbert Meineke, Martin Pommerening, Dieter Schönfeld, Anton Graf Schwerin von Krosigk, Gunnar Seidel und Peter-Kurt Würzbach.

Matthias Voß